SCHÖNWALD Prisental
Der Genießerpfad Prisental bei Schönwald im Schwarzwald ist eine Paradiestour, die dem Namen gerecht wird. Tolle Panoramen wechseln sich mit Pfaden durch märchenhafte Wälder ab. Unterwegs sind ebenso typische Schwarzwaldhöfe zu sehen. Die Tour startet am Wanderparkplatz Gutenhöhe an der K5728, von Schönwald in Richtung Unterkirnach (2 km). Schon beim Start begeistert der Weg mit herrlichen Aussichten nach Nordwesten in die Tafelberge des nördlichen Schwarzwaldes.
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Der Genießerpfad Prisental zeigt uns den Schwarzwald von seiner schönsten Seite: Typische Schwarzwaldhöfe, einige mit hofeigenen Kapellen, begleiten Deine Wanderung auf dem rund 1000 Meter hoch gelegenen Hochplateau bei Schönwald. Ein Relikt aus früheren Zeiten, die ehemalige Bobbahn, erinnert an die glanzvollen Momente eines der ersten Wintersportorte Deutschlands, wie es in der Pressemitteilung zur Auszeichnung heißt. Ganz in der Nähe des Qualitätsweges liegen auch Deutschlands höchste Wasserfälle.
Das Video oben zeigt eine Wanderung auf dem Genießerpfad Prisental bei Schönwald im Schwarzwald. Bild antippen und genießen!
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt dieser Tour ist einer der höchstgelegenen Orte der Tour, der Parkplatz Gutenhöhe. Von dort führt Dich ein kurzer Weg bis an den oberen Rand des Prisentals, wo sich ein Panoramablick über das Prisen- und Gutachtal hinweg auftut.
Der gelben Raute folgend triffst Du beim Standort Mosenberg (ca. 1 km) auf die eigentliche Tour, der Du nach links folgst. Auf schmalen Naturpfaden führt Dich der Weg hinunter ins Prisental. Dort steht mit der Clausenhofkapelle (Prisenkapelle) ein Kleinod, die zur stillen Einkehr einlädt.
Kurz vor der Kapelle besteht die Möglichkeit, sich an einem Getränkebrunnen (Privatinitiative) zu verköstigen. Bergan geht es weiter in Richtung Gotterhäusle. Hier wanderst Du auf einem alten, fast schon verwunschenen Pfad bis zum Waldrand, der den Blick auf den Geburtsort der Kuckucksuhr freigibt.
Auf einem naturbelassenen Pfad entlang des Waldrands gelangst Du wieder auf die Höhe. Auch hier geht es auf alten Pfaden, immer der gelben Raute folgend, bis zur Leibereck. Hier stößt Du auf eine wahre Pionierleistung von Wintersportbegeisterten- die ehemalige Bobbahn. Dieser folgst Du bis zum Prisenhäusle. Zuvor besteht die Möglichkeit, einen Abstecher zu Deutschlands höchsten Wasserfällen zu machen. Beim Prisenhäusle hast Du den tiefsten Punkt der Route erreicht. Von hier aus steigt der Weg wieder an- erst bis zur Geutsche, dann weiter der blauen Raute folgend zu einer weiteren Hofkapelle beim Nußhurthof. Auch diese Kapelle steht für Wanderer offen.
Ein letzter Anstieg bringt Dich dann wieder zum Standort Mosenberg, von wo aus der Weg zum Ausgangpunkt Parkplatz Gutenhöhe führt.
Wandertipps
Distanz: 11 km (Rundwanderweg, Laufrichtung beachten)
Dauer: 3 Stunden
Kondition: gut
Auf- und Abstieg: 220 m
Höchster Punkt: 1025 hm
Tiefster Punkt: 850 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung, Vesper und Getränke
Prisenkapelle
Erbaut hat die Kapelle Prisenmetzger Julius Pfaff im Jahre 1890. Die Kapelle ist dem Heiligen Antonius geweiht, alle 2 Jahre findet eine Bittmesse statt. Eine Sage erzählt, dass Prisenmetzger Julius Pfaff in seiner Kindheit gezwungen wurde ein Essen zu sich zu nehmen, das ihn sehr angeekelt hatte. Er bekam TB, wurde aber seinerseits noch nicht festgestellt. Später musste er einen Pferdewagen holen, der Mann, der auf dem Wagen saß, war sehr betrunken und hatte nicht aufgepasst, da war es schon passiert. Der Julius kam unter die Räder und hatte sich ein Bein gebrochen. Er sagte „wenn ich wieder gesund werde, baue ich eine Kapelle im Prisen“. Er baute eine Kapelle, als er wieder gesund war, doch er starb kurze Zeit später an TB, die er als Kind schon einmal hatte.
Alte und Neue Geutsche
Ein "Geutschewirt" wird erstmals in den Nußbacher Pfarrakten im Jahr 1765 erwähnt. Der Redemptoristenpater Klemens Maria Hofbauer (1751 bis 1820) übernachtete 1805 mit anderen Patres im Gasthaus "Geutsche", als er von Jestetten bei Schaffhausen nach Triberg kam. Hofbauer, der 1909 heiliggesprochen wurde und Patron der österreichischen Hauptstadt Wien, aber auch der Triberger Stadtkirche ist, wollte im Priesterhaus bei der Triberger Wallfahrtskirche eine Niederlassung der Reemptoristen gründen. Doch das wurde vom Konstanzher Generalvikar Heinrich von Wessenberg verhindert. Auch der Lyriker und Schriftsteller Viktor von Schefrfel (1826 bis 1886) weilte zwischen 1857 und 1859, als er Hofbibliothekar bei Fürst Karl Egon III. von Fürstenberg war, wiederholt im Gasthaus "Geutsche". 1856 brannte jedoch das Gebäude ab, wurde aber 1858 neu errichtet. Der Beherbergungsbetrieb mit hauseigenem Pferdestall für Zugpferde der Fuhrleute wurde Ende der 1950er Jahre aufgegeben, das Haus aber als Schwarzwälder Gasthaus weitergeführt. Ein alter Karrenweg verlief von Triberg über das Hoflegen und dann steil hinauf zur "Geutsche". Am 15. August 1919 wurde das ehemalige "Kurhaus Geutsche" mit 20 Gästezimmern eröffnet. Von nun an musste man die "Alte Geutsche" von der "Neuen Geutsche" unterscheiden. 2003 wurde die "Neue Geutsche" als Gasthaus geschlossen, die "Alte Geutsche" im Jahr 2016. Die "Alte Geutsche" fiel im Sommer 2022 dem Abrissbagger zum Opfer.
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