ENDINGEN Katharinenberg
Der Rundweg zum Katharinenberg und durch die Amolterer Heide bietet eine zauberhafte Mischung aus Natur und Kultur. Beginnend am Ausgangspunkt in Endingen am Kaiserstuhl führt der Weg zur eindrucksvollen Katharinenkapelle, die mit ihrer Geschichte und Architektur fasziniert. Von dort aus geht der Pfad weiter über das Naturschutzgebiet der Amolterer Heide, wo eine vielfältige Flora und Fauna zu bestaunen ist.
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Eine abwechslungsreiche Wanderung bietet sich ab Endingen zum Katharinenberg und durch die Amolterer Heide an. Beginnend am Ausgangspunkt in Endingen am Kaiserstuhl führt der Weg zur eindrucksvollen Katharinenkapelle, die mit ihrer Geschichte und Architektur fasziniert. Von dort aus geht der Pfad weiter über das Naturschutzgebiet der Amolterer Heide, wo eine vielfältige Flora und Fauna zu bestaunen ist. Der Rückweg zum Startpunkt führt durch die charmanten Lösshohlgassen, die mit ihren Formationen ein echtes Highlight darstellen. Diese Rundwanderung ist für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte zu empfehlen.
St. Katharinenkapelle
Ihr Standort ist der vierthöchste Berg des Kaiserstuhls (493 m) und damit ein markanter Botschafter des christlichen Glaubens in der Region. Vor 600 Jahren wurde sie erstmals urkundlich genannt: Sie steht mit ihren Treppenstufen auf dem Bannscheid der Gemeinden Amoltern, Endingen und Schelingen.
Der Neubau der heutigen Kapelle steht jedoch auf Endinger Gemarkung, der auch durch die Bewohner der Stadt finanziert wurde. Die Anregung dazu soll durch den Besuch der königlichen Hoheiten, des Großherzogs Friedrich von Baden und seiner Gemahlin Luise sowie deren Eltern, des späteren Kaisers König Wilhelm I. Von Preußen (1871) und seine Gemahlin Augusta im September 1860 erfolgt sein. Anlässlich dieses hohen Besuches wurde auch ein Fahrweg zur Spitze des Katharinenberges ausgebaut, der heute noch den Namen „Augustaweg“ trägt.
Augusta hat sich bei der Ausstattung der Kapelle durch Stiftung einer Kreuzigungsgruppe anerkennend gezeigt. Ausgestaltet wurde die Kapelle durch die Endinger Kirchenmaler Max und Alexander Stertz, wobei besonders die Darstellung der hl. Katharina von Alexandrien als Deckenbild im Mittelpunkt steht. Die kirchliche Weihe erhielt sie am 15. Oktober 1862 durch Bischof Wilhelm Emanuel von Ketteler aus Mainz.
Die Kapelle hat eine Gesamthöhe von 22,50 m und bietet vom Turm einen einmaligen Rundblick zu den Vogesen, die Rheinebene und den nahen Schwarzwald.
Am Ostermontag und Pfingstmontag sowie am Namenstag der Kirchenpatronin (25. November) finden Gottesdienste statt. Die Öffnungszeiten sind in der Frühjahrssaison von März bis Ende Juli sowie in der Herbstsaison im September jeweils samstags und sonntags, tagsüber.
Strecke: Ausgangspunkt Endingen Schützen - Beim Erleloch - Schindhalde -
Holzplatz - Neuer Weg - Seilnachtskreuz - Bei der Katharinenkapelle - Katharinenkapelle - Amolterer Eck - Waldmatten - Steingrupe - Amolterer Heide - Im Teninger Acker - Marienkapelle - Endingen, Schützen.
Wandertipps
Dauer: 2 Stunden
Länge: 7 km
Kondition: mittel
Aufstieg: 318 m
Abstieg: 297 m
Höchster Punkt: 492 hm
Tiefster Punkt: 192 hm
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